Im Religionsunterricht können Kinder und Jugendliche über die großen Fragen des Lebens nachdenken: Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es einen Gott? Glauben alle an denselben Gott?

Diese zentralen Fragen des Lebens werden im Unterricht auf der Grundlage des christlichen Glaubens behandelt. Dabei legt der Religionsunterricht seine weltanschaulichen Grundlagen offen. So wissen die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern, woran sie sind. Verdeckte Beeinflussung oder gar Manipulation werden so schon von der Anlage her ausgeschlossen. Im Religionsunterricht wird in Glaubensfragen niemand zu etwas gezwungen und es wird ebenso auch nichts vorenthalten.

Der Religionsunterricht stellt den Lernenden einen Standpunkt dar, mit dem sie sich auseinandersetzen können. Die großen Geschichten des Glaubens aus der Bibel werden zum Thema im Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler können dabei entdecken, welche Antworten auf die Grundfragen des Lebens in ihnen enthalten sind. Wichtig im Unterricht ist die Auseinandersetzung mit den biblischen Geschichten, mit ihren Personen, Gott und Jesus Christus. Hinzu kommen auch Bezüge aus anderen Religion und aus der Philosophie, aus den Naturwissenschaften, aus Politik und aus der Geschichte. Zugänge zur Kunst, Musik und Literatur ergänzen die Beschäftigung mit den biblischen Texten. Somit ist der Religionsunterricht nicht einseitig, aber auch nicht beliebig.

Der Religionsunterricht hält die Erinnerung daran wach, dass das Leben nicht allein im Nützlichen aufgeht. Der Unterricht bietet auch Raum für Zweckfreies, für Feier und Gemeinschaft.

So vielfältig Religion ist, so vielfältig soll auch der Unterricht sein. Zu unserem Religionsunterricht gehören kreatives Arbeiten und Exkursionen sowie die Mitarbeit an Gottesdiensten.

Schülerinnen und Schüler, ihre Anregungen und Positionen zum Unterricht mitzuteilen und die Eltern sind herzlich eingeladen, sich z.B. in der Fachschaftsarbeit zu engagieren.