Entschuldigungsverfahren in der Sekundarstufe I

Gesetzliche Bestimmungen und ihre Umsetzung

Das Schulversäumnis muss unverzüglich, spätestens am zweiten Tag, ge­meldet und der Grund schriftlich mitgeteilt werden (§ 43 des Schulgesetzes: Teilnahme am Unterricht). Aus schulorganisatorischen Gründen soll eine Meldung schriftlich per Mail, per Fax, über Mitschüler oder -falls nicht anders möglich- als Telefon­notiz zu den Klassenlehrern gelangen. Nach Rückkehr muss zusätzlich eine Entschuldigung per Korrespondenzheft erfolgen (s.u.).

Unsere e-mail-Adressen lauten für
Stufe 5 und 6: unterstufe@cecilien-gymnasium.de
Stufe 7 bis  9: mittelstufe@cecilien-gymnasium.de

Die Fax-Nummer ist 0211 8929038.

Bitte unbedingt den Vor- und Zunamen des Kindes angeben, die Klasse und den Namen des Klassenlehrers.

Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen und in besonde­ren Fällen ein schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten einholen (Schulgesetz § 43, Abs. 2). Die Attest­pflicht kann so­wohl vom Fachlehrer als auch durch die Schulleitung eingefordert werden.

Fehlzeiten unmittelbar vor oder nach den Ferien sind nur mit Attest zu entschuldigen. Dies gilt auch im Zusammenhang mit Brückentagen (= bewegliche Ferientage).

Beurlaubungen vor oder nach den Ferien bzw. Brückentagen müssen schriftlich mit Begründung bei der Schulleitung beantragt werden.

Mit Konferenzbeschluss vom 4.10.2011 muss ein Schüler der Stufen 8 und 9 unverzüglich ein Attest vorlegen, wenn er an einem Tag gefehlt hat, an dem eine Klassenarbeit geschrieben wurde. Der nicht erbrachte Leistungsnachweis wird nachgeholt.

Das Korrespondenzheft

Die Eltern schreiben bei Beendigung des Schulversäumnisses eine Entschuldigung mit Angabe der genauen Fehlzeit und des Grundes in das Korrespondenzheft und unterschreiben diese.
Der Schüler legt dieses Heft dem Klassenlehrer bzw. seinem Stellvertreter vor, der die Stunden im Klassenbuch als entschuldigt kennzeichnet und die Entschuldigung gegenzeichnet.
Die Entschuldigung muss spätestens bis zum Ende der ersten Woche nach Wiedererscheinen vorgelegt worden sein. Spätere Entschuldigungen werden nicht akzeptiert.
Der Klassenlehrer prüft regelmäßig einmal pro Monat das Klassenbuch auf nicht entschuldigte Fehlzeiten und informiert die Eltern, falls es solche Stunden geben sollte. Verspätete Entschuldigungen werden aber auch dann nicht mehr angenommen.

Fehlstunden im Wahlpflichtbereich II werden gesondert im Korrespondenzheft entschuldigt und auch gezählt. Der Klassenlehrer berücksichtigt die Differenzierungs-Stunden bei seinen Berechnungen nicht, der jeweilige Fachlehrer gibt die Zahl der entschuldigten und unentschuldigten Stunden, die er in seinem Kursheft verzeichnet hat, selbst in die Zeugnislisten ein. Auch hier ist eine regelmäßige Kontrolle der unentschuldigten Stunden und eventuelle Information der Eltern notwendig.

Sie können sich diese Regelungen zum Entschuldigungsverfahren auch als PDF-Datei herunterladen.